Kamera-Bodies:

 

Nikon D7000 + MB-D11-Batteriegriff --> verkauft 03.2016

 

Das Arbeitstier auf Ausflügen und Reisen, insbesondere mit dem Nikkor 18-200 F3.5-5.6 G ED VRII, aber auch mit dem Super-Weitwinkel von Sigma. Zusammen mit dem Batteriegriff sind auch mehrtägige Einsätze ohne Nachladen möglich. Dieser ist auch super angenehm für den Wechsel zwischen Normal- und Hochkanthaltung. Die Hantierungvorteile im „Fotomodus“ sind deutlich, aber mit dem Batteriegriff ist die Montage auf dem Schwebestativ, auch aus Gesamtgewichtsgründen, unsinnig. Das Austarieren ist so gut wie unmöglich ...

 

 

Auf dem Dreibein-Stativ montiert setze ich auch gerne den Infrarot-Fernauslöser ein, welcher im Vergleich zum Funkauslöser an der D800 auch unkomplizierter ist, da er nicht erst montiert werden muss und deswegen auch den Blitzschuh nicht blockiert.

 

 

Mit 5 Bildern/s ohne und 7 mit dem Batteriegriff sind auch gute Sportserien möglich, wobei ich da häufig persönliche Schwierigkeiten in der korrekten AF-Einstellung habe ...

 

 

Nikon D800

 

Die „Diva“ ..., denn ein dickere Kamera macht nicht von alleine bessere Bilder (eine alte Foto-Weisheit).

 

 

Im fotointeressierten Kollegenkreis gab es ja schon die Diskussion ob denn die D7000 im Vergleich zur D90 nicht ein Schärfeproblem hätte? Auch in einschlägigen Internetforen wurde dies diskutiert und am Ende wurde immer der Auflösungssprung 12 auf 16 Megapixel und die damit stärker hervortretenden Mikroverwackler als Ursache identifiziert (technische Fehler können natürlich auch einen solchen Effekt haben wie z.B. Front- oder Backfocus).

 

 

Nun der Auflösungssprung von den 16 auf die 36 Megapixel verschärfen das Mikroverwacklerproblem! Die Lehre daraus ist, dass die D800 wohlüberlegt und mit Vorbereitung eingesetzt sein will. Aktuell denke ich über die Anschaffung eines stabilen Einbeinstatives nach, um den Einsatzbereich etwas zu erweitern. Beim 2013er-Firmen-Skiausflug hatte ich ja mal das alte wackelige Cullmann-Monopod bei den abendlichen Aussenaufnahmen drunter und das hat schon einiges gebracht.

 

 

Ich schätze an der D800 besonders die Crop-Möglichkeit aufgrund der extrem hohen Auflösung, was quasi ein zusätzlicher Zoom ist. Fast mehr als mit Fotos setze ich sie mit Videos ein und da auch gerne auf dem Skyler-Schwebestativ. Dann aber mittlerweile am liebsten mit dem Sigma 10-20mm F3.5 EX DC HSM.

 

 

Die erweiterten Audio-Einstell- und -Monitoring-Funktionen sind Gold wert.

 

 

Vollformat-Objektive die ich dranschraube waren anfänglich das Nikkor 60mm F2.8 G ED Mikro, dann das Nikkor 50mm F1.8 G, das Nikkor 70-300mm F4.5 - 5.6 G VR, und jetzt seit Mitte März’13 das Nikkor 24-70mm F2.8 G ED.

 

 

Die Taktik gegen die o.g. Mikroverwackler ist, die Belichtungszeit möglichst eine Stufe kürzer einzustellen und dann später in der Nachbearbeitung die Belichtung wieder zu korrigieren (wenn man halt dran denkt, bzw. im passenden manuellen Modus arbeitet ...)

 

 

Nikon D4 --> verkauft 03.2016

 

Der König der Dunkelheit und ein Top-Sprinter, so würde ich die D4 charakterisieren.

 

 

Warum musste die Anschaffung sein? Nun, logisch kann man das weniger erklären ..., aber wenn man wie ich eher der „Available Light“- und all weather-Typ ist und dann in der Dämmerung die D800 trotz guter ISO-Leistung doch divenhaft die Mikroverwrackler herauskehrt, dann kommt die Stunde der D4. Vor dem 2013‘er USA-Urlaub war es dann soweit und ich konnte sie in Empfang nehmen.

 

 

Aus dem Vollformat-Objektiv-Fundus ist fast immer das 14-24 dran, gefolgt vom 24-70, dass ansonsten die D800 schmückt.

 

 

Nikon D5 -->am 25.Mai 2016 endlich angekommen :)

 

Alle guten Eigenschaften der D4, nur nochmal besser (Low Light, Fokus und Speed). Bei dem dienstlichen Kalifornien-Ausflug jetzt zu Beginn des Juni 2016, war das Nikkor-Standard-Trio mit. Die Mehrzahl der Bilder hab ich mit dem 14-24mm gemacht, nur ein Paar mit dem 24-70 und dem 70-200. Es war keines dabei welches unscharf gewesen wäre.

 

 

Objektive:

 

Sigma 10-20 mm F3,5 EX DC HSM

 

Schon in der Nachbearbeitung der 2009er-New York - Bilder, die ja mit der Lumix LX2 - Kompaktkamera entstanden sind, habe ich nach so einem Superweitwinkel geschielt. Wie hätten wohl die Strassen- und Landschaftsbilder mit so einem Glas ausgesehen? Nun beim 2012er-New York-Besuch sind damit einige der bestbewerteten Bilder „Ever“ entstanden. Auch das Circle-Line-Video ging da durch die Linsen.

 

 

 

Nikkor 18-200 mm DX F3.5 - 5.6 G ED VRII

 

Die Universalwaffe an der D7000, schneller AF, gute Gesamtschärfe, brauchbare Lichtstärke in Kombination mit den max. ISO6400 der Kamera. Super Bildstabilisierung. An der D800 einsetzbar (autom. Crop-Modus), aber das ist nur eine Notlösung gewesen, wenn ich an dem Body ein Zoom für die kurzen Brennweiten brauchte ... was quasi nicht der Fall war.

 

 

Nikkor 14-24 mm F2.8 G ED

 

Lange hab ich überlegt, als dann zum Anfang November 2013 die Dienstreise nach Princeton NJ anstand und ich New York nicht durch das Sigma 10-20 an einem Vollformat-Body fotografieren wollte, habe ich die Investition dann doch getätigt. Das bisher wohl beste Weitwinkel-Zoom über alle Herstellergrenzen hinweg, weil extrem verzeichnungsfrei und scharf.

 

 

Nikkor 24-70 mm F2.8 G ED

 

Der Panzer, weil mit eigenen 900g wird das Gespann mit der D800 zum fast 2kg schweren Drum. Warum tut man sich das an? Nun, super schneller AF, Lichtstärke, Vollformat-Glas dass auch an der D800 bis in die Ecken gute Schärfe liefert (wenn man die Blende zu hat, d.h. ab f/4 bis f/11). Robust, wetterbeständig und wenn man das Gewicht sportlich sieht auch angenehm zu tragen/händeln.

 

 

Nikkor 70-200 mm F2.8 G ED

 

Damit ist „Holy Trinity“ komplett und die Fototasche endgültig voll und schwer. Wozu dieses Glas? Nun der Schärfe wegen, das 70-300mm lässt da doch Wünsche offen und wenn wir dieses Jahr (2014) nach Namibia und Spitzen-Tierfotos wollen bleibt nix anders übrig.

 

 

Nikkor 200-500 mm F5.6 E

 

Ohjee ... für dieses Glas kann ich keine vernünftige Erklärung liefern :( , ausser vielleicht den der Reihe 12-24, 24-70, 70-200 und dann eben 200-500. Aber jetzt muss endgültig vor einem Fotoausflug das Thema/Ziel klar sein und entschieden werden welches Objektiv gerade mitgenommen werden muss.

 

Eines steht schonmal fest ... 500mm oder gar mit dem Telekonverter 1000mm frei aus der Hand scharf zu bekommen, sind fantastisch.

 

 

Nikkor 50 mm F1.8 G

 

Das Objektiv war eigentlich eine Kompromis-/Notlösung für Videoeinsätze (Gewicht & Balance, Preis), hat sich aber zum gerne eingesetzten Street-Objektiv gemausert. Im Portraitbereich natürlich schwer zu schlagen, durch die Freistellungsfähigkeiten bei F1.8.

 

 

Nikkor 60 mm F2.8 G ED Micro

 

Schon zu D90-Zeiten angeschafft um scharfe Makros machen zu können, hat es sich einen dauerhaften Platz im Equipment erarbeitet. Besonders die geringe Naheinstellgrenze von 18cm ist faszinierend und Hauptargument es anzuschrauben. Am DX-Body mit 90mm in den Sphären des 105er Mikro, denn das wäre mir dort mit fast 160mm zu lang, auch als Portrait-Linse noch einsetzbar. Mittlerweile aber in dem Bereich durch das 50mm F1.8 G verdrängt.

 

 

Nikkor 70-300 mm F4.5 - 5.6 G VR --> verkauft 03.2016

 

Als Kit-Objektiv mit der D90 ins Haus gekommen, ist es ein relativ selten genutztes Universal-Tele-Zoom. Wenn ich die Bilder-Bibliothek danach filtere kommen im wesentlich Aufnahmen von Veranstaltungen raus (Klassik im Park, Kirchweihumzüge oder aus dem Zoo). Sollte uns eine Urlaubsreise mal nach Afrika (z.B. Namibia, Botswana oder Südafrika) führen, ist es für Tieraufnahmen sicherlich häufig im Einsatz. Wenn bis dahin nicht eine Tele-Festbrennweite aus der Liga der Lichtriesen durch die Wunschliste gerauscht ist.

 

 

Nikkor TC -20E III

 

Ein Telekonverter ... igitt ... naja als Ergänzung für das 70-200er auf 140-400mm und unter Gesamtgewichtsbetrachtung ein Kompromiss. Und jetzt am 200-500 fantastisch für Mondaufnahmen.

 

 

 

Mikrofon:

 

Nikon ME-1

 

Was soll man dazu schreiben? Sobald man etwas mit Video an einer DSLR beginnt, wird man mit den eingebauten Mikrofonen nicht glücklich. Warum die überhaupt eingebaut werden? Die D7000 hat nur ein Mono, was dann auch noch stark auf interne Kamerageräusche (AF-Motor) anspringt und ringsum alles Mögliche aufsammelt und in der D800 ist es zwar Stereo aber genauso „fehlhörig“.

 

Das ME-1 passt wie angegossen auf beide Bodies, hat ein L-Cut-Modus um die Kamerageräusch rauszuhalten (funktioniert einigermassen) und liefert in Summe einen ausgewogenen Klang. Video-Experten werden natürlich trotzdem mit einem weiteren externen Mikro arbeiten. Aber für unsere Zwecke reicht dieser Setup.

 

 

Stativ:

 

Manfrotto 190XPROB Dreibein

 

Stative sind so ein spezielles Thema (Gewicht, Abmessungen, Einsatzhäufigkeit, Aufbewahrung [WAF = Woman Acceptance Factor], etc.). Am Anfang stand deswegen die Frage „Wozu willst Du denn das überhaupt einsetzen? Übertreibst Du nicht ...“.

 

Nun, für Urlaube ist es immer das erste Drum dass in meinen Koffer wandert und es kam auch schon vor, dass es vor Ort gar nicht rausgenommen wurde. Aber hat man Keines dabei, ärgert man sich schwarz wenn man Eines gebraucht hätte. Das anfängliche Einsatzszenario sah Makro-Aufnahmen als Hauptthema vor. Mittlerweile auch Langzeitbelichtungen und Time Lapse. Der WAF schwankt durch das Betrachten der Bilder die damit „unterstützt“ wurden. Die nächtlichen Pool-Aufnahmen aus Khao Lak oder die Strandbilder aus Mui Ne werden gerne genommen und treiben ihn temporär hoch ;)

 

 

Ich mag an dem 190XPROB die vielfältigen Einstellmöglichkeiten, besonders die kippbare Mittelachse ist toll. Robustheit und vergleichsweise geringes Gewicht sind beim Einsatz und während des Transports ein Pluspunkt. Oft habe ich es auch ohne eigene Tasche aussen an die Kameratasche gehängt.

 

 

Manfrotto 322RC2 Joystick-Kugelkopf

 

Ohne gescheiten Abschluss zur Kamerahaltung ist das beste Stativ nix. Also hab ich lange überlegt ob jetzt ein konventioneller Kugelkopf mit Rändelschrauben oder so ein Joystick-Einsteller die bessere Wahl sei. Sicherlich ist die Joystick-Variante die voluminösere Lösung, aber auch die schnellere im Ausseneinsatz. Gradscalen und Wasserwaagen brauch ich nicht.

 

 

Manfrotto MM294C4 Einbein

 

Die D800 mit dem Panzer ständig nur mit der Hand halten zu müssen ist sehr anstrengend. Also musste ein Einbeistaiv her. Das bald 20 Jahre alte Cullmann-Alugestell ist dafür aber nicht so recht geeignet, da recht labil. Mehr Stabilität bringt da das Carbon des MM294C4 von Manfrotto. Außerdem ist es schön leicht und bringt auch zwischen den Aufnahmen somit einiges an Tragekomfort (über die Schulter) mit.

 

 

Manfrotto 234RC-Neigekopf

 

Den Neigekopf brauchte es als Abschluß des v.g. Einbeins um damit eine Kuppelmöglichkeit mit der Schnellwechselplatte zu haben. Ein einfaches aber effizientes Teil.

 

 

3 Legged Thing Evo3 Punks

 

Stative hat man nie genug, insbesondere auf Reisen ... muss es klein, leicht (Carbon) und trotdem stabil sein (vgl. Antelope-Fototour).

 

 

Skyler Minicam Schwebestativ

 

Die Geheimwaffe ... für Videos. Ich hasse diese Youtube-Kultur, wo die interessantesten Aufnahmen durch wackelige Handy- oder Kompakt-Kameras verhuntzt wurden. Ja, im Postprocessing kann man noch einiges korrigieren, aber ich investiere lieber an der Quelle, als nachher stundenlang Rettungsversuche zu machen. Das ist der Grund für die Anschaffung des Skyler Minicam gewesen. Die Rüstzeit um es zum Einsatz zu bringen ist jedesmal nennenswert, die Ergebnisse aber dafür bemerkenswert.

 

 

Blitz:

 

Nikon SB-600 Speedlight

 

Eigentlich bin ich ein „Available Light“ - Typ und das erklärt warum ich damals letztlich aus Budgetgründen den kleineren Systemblitz SB-600 anstatt des neueren SB-700 oder gar SB-9xx genommen habe. Der Blitz kommt selten zum Einsatz und sollte nicht zuviel Kapital binden ;) Bei Innenaufnahmen z.B. Feiern oder so, ist er ganz hilfreich, da im Vergleich zu den eingebauten Kamerablitzen keine Schattenschneise durch das Objekt entsteht. Auch für Portraits und entfesselt hab ich ihn schon mal benutzt. Aber Hot Shoe - Fotografie ist nicht so Meines ...

 

 

Filter:

 

L.C.W. 72mm Fader-ND MKII (+1 bis +8)

 

Ein variabler Graufilter für spezielle Effekte wie z.B. Wasseraufnahmen um die Bewegung zu glätten oder im Zuge einer Langzeitbelichtung bewegte Objekte aus der Aufnahme „auszublenden“. Mit dem 72mm Gewinde passt er an das 18-200er.

 

 

Hoya 72mm UV-Filter

 

Als Linsenschutz gedacht, aber noch nie dauerhaft drauf gewesen. Ich verlasse mich eher auf die Gegenlichblende und spare mir den Verlust um eine Blendenstufe. Eher eine Fehlinvestition :(